Kipper H02KHP2214-14-10 (WUF1J3509T0227040)
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Produktbeschreibung
Humer KHP
Hochlader Heckkipper 10"
Einachsanhänger gebremst
Fahrwerk: 1350 kg
Maße: LBH 2290x1490x300 mm
Bereifung: 195/55 R10 SF
Ladehöhe: 600 mm
Ein Heckkipper ist ein Anhänger, dessen Ladefläche hydraulisch oder mechanisch nach hinten angehoben wird, um Schüttgut wie Erde, Kies oder Bauschutt durch die Heckklappe zu entladen. Die Kippfunktion ermöglicht eine rasche Entleerung, erfordert jedoch einen standsicheren Untergrund sowie die Einhaltung der zulässigen Gesamtmasse, Achslast und Stützlast. Vor der Fahrt muss die Ladefläche vollständig abgesenkt und die Heckklappe sicher verriegelt sein.
Ein Hochlader ist ein Anhänger, dessen Räder seitlich unterhalb der Ladefläche angeordnet sind. Dadurch steht die gesamte Ladebreite zwischen den Radkästen zur Verfügung, was das Beladen mit Paletten, Maschinen oder sperrigen Gütern erleichtert. Je nach Ausführung verfügt ein Hochlader über klappbare Bordwände an mehreren Seiten und ist als gebremster oder ungebremster Anhänger mit unterschiedlichen zulässigen Gesamtgewichten erhältlich.
Ein Einachsanhänger ist ein Anhänger mit einer einzigen Achse, deren Räder meist nahe beieinander angeordnet sind und die einen Teil des Anhängergewichts tragen. Das geringere Eigengewicht und die kompakte Bauweise erleichtern Rangieren, Abstellen und Beladen, können jedoch bei hoher oder ungünstig verteilter Last zu stärkerem Nick- und Pendelverhalten führen. Entscheidend sind daher die zulässige Gesamtmasse, Nutzlast, Stützlast der Anhängervorrichtung und eine gleichmäßige Ladungsverteilung.
Das Fahrwerk eines Anhängers umfasst alle Bauteile, die den Aufbau mit der Straße verbinden und die sichere Bewegung ermöglichen. Dazu zählen insbesondere Achsen, Räder, Reifen, Federung, Stoßdämpfer sowie – je nach Ausführung – Bremsanlage und Auflaufeinrichtung. Eine fachgerechte Auslegung und regelmäßige Kontrolle sind entscheidend für Fahrstabilität, Bremsweg, Reifenverschleiß und die Einhaltung der zulässigen Achs- und Gesamtgewichte.
Die Ladehöhe bezeichnet bei einem Anhänger den vertikalen Abstand vom Boden bis zur Ladefläche. Eine niedrige Ladehöhe erleichtert das Be- und Entladen, insbesondere bei schweren oder sperrigen Gütern, während eine größere Höhe je nach Bauart mehr Bodenfreiheit oder eine bestimmte Rahmenkonstruktion ermöglicht. Für die Auswahl und sichere Nutzung eines Anhängers sind außerdem Rampenlänge, Auffahrwinkel, Beladungshöhe und die zulässige Nutzlast zu berücksichtigen.
RAHMEN:
- Einzigartiges, verwindungssteifes Fahrgestell verschweißt und kopmplett
feuerverzinkt für sichere Fahreigenschaften
ACHSEN, BEI GEBREMSTER AUSFÜHRUNG:
- mit automatisch nachstellender Bremse
STÜTZRAD:
- Deichselstützrad 48 mm montiert für sicheres Abstellen des beladenen Anhängers
LADUNGSSICHERUNG:
- 6 versenkte Zurrringe
BORDWÄNDE.
- Aluminium Hohlprofil, eloxiert, vielreitig abklappbar, abnehmbar,
mit versenkten Verschlüssen
- 4 Stück steckbare Stahleckrungen für hohe Belastung
LADEFLÄCHE:
- Stahlboden mit 6 versenkten Zurringen
ELEKTRIK/HYDRAULIK:
- Beleuchtung mit 13 pol. Stecker und Rückfahrscheinwerfer
- Handpumpe mit hydraulischer Kippeinrichtung
Der Rahmen ist das tragende Grundgestell eines Anhängers oder Fahrzeugs, das Achsen, Aufbau, Zugdeichsel beziehungsweise Anhängervorrichtung und weitere Bauteile miteinander verbindet. Er nimmt die während des Betriebs auftretenden Kräfte und Lasten auf und leitet sie sicher weiter; seine Ausführung beeinflusst daher Stabilität, Nutzlast, Fahrverhalten und Langlebigkeit. Bei Beschädigungen oder Verformungen sollte der Rahmen fachgerecht geprüft werden, da die Verkehrssicherheit und eine korrekte Typisierung betroffen sein können.
Das Fahrgestell ist die tragende technische Grundlage eines Anhängers oder Fahrzeugs. Es umfasst insbesondere Rahmen, Achsen, Räder, Federung und gegebenenfalls Bremsanlage sowie die Verbindung zur Anhängervorrichtung und trägt Aufbau und Ladung. Die Ausführung des Fahrgestells bestimmt maßgeblich zulässiges Gesamtgewicht, Nutzlast, Fahrverhalten und Sicherheit; bei Anhängern müssen diese Komponenten aufeinander abgestimmt und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben typisiert sein.
Ladungssicherung umfasst alle Maßnahmen, mit denen Ladegut auf einem Anhänger während der Fahrt gegen Verrutschen, Umkippen, Herabfallen oder gefährliche Bewegungen gesichert wird. Dazu zählen insbesondere geeignete Zurrmittel, ausreichende Zurrpunkte, formschlüssiges Verstauen sowie die Berücksichtigung von Gewicht, Schwerpunkt und zulässiger Nutzlast. Eine korrekte Ladungssicherung ist in Österreich gesetzlich vorgeschrieben und wesentlich für die Verkehrssicherheit sowie die Vermeidung von Schäden und Haftungsfolgen.
Ein Rückfahrscheinwerfer ist eine weiße Leuchte, die beim Einlegen des Rückwärtsgangs den Bereich hinter einem Fahrzeug oder Anhänger ausleuchtet und andere Verkehrsteilnehmer auf den Rückfahrvorgang hinweist. Bei Anhängern ist er Teil der vorgeschriebenen lichttechnischen Einrichtungen und wird über den elektrischen Anschluss zur Anhängervorrichtung vom Zugfahrzeug mitversorgt. Funktion und Sichtbarkeit sollten regelmäßig geprüft werden, insbesondere vor der §57a-Begutachtung (Pickerl) und bei Fahrten bei Dunkelheit.