Kipper H02KDU3617-35-14 BH (WUF2H6805T0227274)
Abholung nur am Standort, an welchem der Anhänger derzeit steht. Fa. Humer übernimmt keine Kosten der Überstellung!
Produktbeschreibung
HUMER Brennholzkipper
Heckkipper
Zweiachsanhänger gebremst
Fahrwerk: 3500 kg 14"
Maße: LBH 3650x1740x1000 mm
Bereifung: 185 R14C 8PR
Ladehöhe: ca. 770 mm
Ein Heckkipper ist ein Anhänger, dessen Ladefläche hydraulisch oder mechanisch nach hinten angehoben wird, um Schüttgut wie Erde, Kies oder Bauschutt durch die Heckklappe zu entladen. Die Kippfunktion ermöglicht eine rasche Entleerung, erfordert jedoch einen standsicheren Untergrund sowie die Einhaltung der zulässigen Gesamtmasse, Achslast und Stützlast. Vor der Fahrt muss die Ladefläche vollständig abgesenkt und die Heckklappe sicher verriegelt sein.
Das Fahrwerk eines Anhängers umfasst alle Bauteile, die den Aufbau mit der Straße verbinden und die sichere Bewegung ermöglichen. Dazu zählen insbesondere Achsen, Räder, Reifen, Federung, Stoßdämpfer sowie – je nach Ausführung – Bremsanlage und Auflaufeinrichtung. Eine fachgerechte Auslegung und regelmäßige Kontrolle sind entscheidend für Fahrstabilität, Bremsweg, Reifenverschleiß und die Einhaltung der zulässigen Achs- und Gesamtgewichte.
Die Ladehöhe bezeichnet bei einem Anhänger den vertikalen Abstand vom Boden bis zur Ladefläche. Eine niedrige Ladehöhe erleichtert das Be- und Entladen, insbesondere bei schweren oder sperrigen Gütern, während eine größere Höhe je nach Bauart mehr Bodenfreiheit oder eine bestimmte Rahmenkonstruktion ermöglicht. Für die Auswahl und sichere Nutzung eines Anhängers sind außerdem Rampenlänge, Auffahrwinkel, Beladungshöhe und die zulässige Nutzlast zu berücksichtigen.
Serienmäßige Komplettausstattung:
RAHMEN:
- Einzigartiges, verwindungssteifes Längsträgerfahrgestell für sichere
Fahreigenschaften
- Hohlprofilkonstruktion verschweißt und komplett im Tauchbad feuerverzinkt
- Auffahrschienenhalterung mit Spanneinrichtung und klappbarem Kennzeichenhalter
Abrutschsicherung für Auffahrschienen, an Heckbordwand montiert,
-Vier steckbare Eckrungen aus Stahl
-Wartungsstütze
STÜTZRAD:
- Verstärktes automatisches Stützrad, für sicheres Abstellen des beladenen
Anhängers, Tragkraft 500kg
LADUNGSSICHERUNG:
- 10 Zurrpins im Stahlboden versenkt montiert, symmetrisch verteilt
- Zurrpins auf und unter der Ladefläche mit jeweils 1500 kg belastbar und 360ø drehbar
BORDWÄNDE:
- Aluminium-Hohlprofil
- eloxiert
- Bordwände dreiseitig feststehend aus eloxiertem Aluminium H = 1200 mm,
beidseitig ebenes Profil
-Heckbordwand abklappbar aus eloxiertem Aluminium mit Stahlbeplankung H = 350 mm,
- Heckklappe pendelnd gelagert aus eloxiertem Aluminium H = 850 mm, beidseitig ebenes Profil
- Winkelhebelverschlüsse mit Federsicherung an den Bordwänden
LADEFLÄCHE:
- Über die gesamte Fahrzeugbreite durchgehender massiver Stahlboden
- Brücke mit maximaler Anzahl an Querträgern für besonders hohe Punktbelastung
-Laderaumtrennwand aus Aluminium, flexibel steckbar zur Unterteilung des Laderaums
-wahlweise in der Mitte, in ein Drittel zu zwei Drittel oder in ein Viertel zu drei Viertel
ELEKTRIK:
- Beleuchtung mit 13 pol. Stecker und Rückfahrscheinwerfer
- Elektrohydraulik im Behälter mit Batterie und Ladegerät, Notpumpe Pumpless
-Ladeleitung für Elektrohydraulik zum Zugfahrzeug
FLACHPLANE
-Flachplane zum Schutz des getrockneten
Brennholzes bei schlechtem Wetter, mit drei Aufrollfedern, eingearbeiteten
Querstreben, Rundknöpfen und Gummiseil
-inkl. Staufach an der Stirnbordwand
-Planenfarbe Hellgrau RAL7038
Der Rahmen ist das tragende Grundgestell eines Anhängers oder Fahrzeugs, das Achsen, Aufbau, Zugdeichsel beziehungsweise Anhängervorrichtung und weitere Bauteile miteinander verbindet. Er nimmt die während des Betriebs auftretenden Kräfte und Lasten auf und leitet sie sicher weiter; seine Ausführung beeinflusst daher Stabilität, Nutzlast, Fahrverhalten und Langlebigkeit. Bei Beschädigungen oder Verformungen sollte der Rahmen fachgerecht geprüft werden, da die Verkehrssicherheit und eine korrekte Typisierung betroffen sein können.
Ein Längsträgerfahrgestell ist eine tragende Fahrgestellkonstruktion, bei der zwei längs verlaufende, über Querträger verbundene Rahmenprofile die wesentlichen Kräfte aufnehmen. Bei Anhängern und Nutzfahrzeugen bildet es die stabile Basis für Achsen, Aufbauten, Zugvorrichtung und Ladung und ermöglicht je nach Ausführung unterschiedliche Fahrzeugaufbauten. Entscheidend sind eine ausreichende Tragfähigkeit, die korrekte Lastverteilung sowie die Einhaltung von zulässigem Gesamtgewicht und Achslasten.
Ein Stützrad ist ein höhenverstellbares Rad am vorderen Bereich eines ungebremsten oder gebremsten Anhängers, das die Deichsel beim Abstellen und Rangieren abstützt. Während der Fahrt muss es vollständig eingefahren und sicher fixiert sein, damit es weder die Bodenfreiheit verringert noch beschädigt wird. Die zulässige Stützlast der Anhängervorrichtung wird durch ein Stützrad nicht ersetzt; sie muss durch die Beladung weiterhin eingehalten werden.
Ladungssicherung umfasst alle Maßnahmen, mit denen Ladegut auf einem Anhänger während der Fahrt gegen Verrutschen, Umkippen, Herabfallen oder gefährliche Bewegungen gesichert wird. Dazu zählen insbesondere geeignete Zurrmittel, ausreichende Zurrpunkte, formschlüssiges Verstauen sowie die Berücksichtigung von Gewicht, Schwerpunkt und zulässiger Nutzlast. Eine korrekte Ladungssicherung ist in Österreich gesetzlich vorgeschrieben und wesentlich für die Verkehrssicherheit sowie die Vermeidung von Schäden und Haftungsfolgen.
Die Ladefläche ist die nutzbare, meist waagerechte Fläche eines Anhängers oder Fahrzeugaufbaus, auf der Güter, Maschinen oder Fahrzeuge transportiert werden. Ihre Abmessungen und zulässige Belastung bestimmen gemeinsam mit der Nutzlast, welche Ladung sicher aufgenommen werden kann. Für einen sicheren Transport müssen Sie die Ladung gleichmäßig verteilen, ausreichend sichern und die zulässigen Achslasten sowie das höchstzulässige Gesamtgewicht beachten.
Ein Rückfahrscheinwerfer ist eine weiße Leuchte, die beim Einlegen des Rückwärtsgangs den Bereich hinter einem Fahrzeug oder Anhänger ausleuchtet und andere Verkehrsteilnehmer auf den Rückfahrvorgang hinweist. Bei Anhängern ist er Teil der vorgeschriebenen lichttechnischen Einrichtungen und wird über den elektrischen Anschluss zur Anhängervorrichtung vom Zugfahrzeug mitversorgt. Funktion und Sichtbarkeit sollten regelmäßig geprüft werden, insbesondere vor der §57a-Begutachtung (Pickerl) und bei Fahrten bei Dunkelheit.
Elektrohydraulik bezeichnet die Kombination aus elektrischer Steuerung und hydraulischer Kraftübertragung. Bei Anhängern und Fahrzeugaufbauten treibt ein Elektromotor eine Hydraulikpumpe an, die beispielsweise das Heben einer Kippbrücke, das Absenken einer Ladefläche oder das Betätigen von Auffahrrampen ermöglicht. Gegenüber rein manuellen Systemen erleichtert diese Lösung die Bedienung, erfordert jedoch eine ausreichend dimensionierte Batterie und regelmäßige Wartung der hydraulischen Komponenten.
Elektrohydraulik bezeichnet die Kombination aus elektrischer Steuerung und hydraulischer Kraftübertragung. Bei Anhängern und Fahrzeugaufbauten treibt ein Elektromotor eine Hydraulikpumpe an, die beispielsweise das Heben einer Kippbrücke, das Absenken einer Ladefläche oder das Betätigen von Auffahrrampen ermöglicht. Gegenüber rein manuellen Systemen erleichtert diese Lösung die Bedienung, erfordert jedoch eine ausreichend dimensionierte Batterie und regelmäßige Wartung der hydraulischen Komponenten.
Ein Zugfahrzeug ist ein motorisiertes Fahrzeug, das dafür ausgelegt und rechtlich dazu berechtigt ist, einen Anhänger zu ziehen. Entscheidend sind unter anderem die zulässige Anhängelast, die Stützlast der Anhängervorrichtung sowie das höchstzulässige Gesamtgewicht der Fahrzeugkombination. Vor jeder Fahrt sollten Sie prüfen, ob Fahrzeug, Anhänger und Führerscheinklasse – etwa B oder BE – zueinander passen und die Ladung sicher verstaut ist.