80 Jahre Humer – 80 Jahre Mobilität
Wenn es um das Thema Anhänger geht, kommt man an Humer kaum vorbei. Der renommierte Familienbetrieb aus Österreich feiert dieses Jahr 80-jähriges Jubiläum und hat eine Erfolgsgeschichte zu erzählen, die in der heimischen Unternehmenslandschaft seines gleichen sucht.
1938 von Herrn Johann Humer sen. gegründet, setzt die damals kleine Wagenschmiede den ersten Grundstein für die heute größten Anhängerparks in Österreich. Seit der Übernahme 1995 durch Johannes Humer jun. verfolgt das
Unternehmen eine ganz klare Vision: Humer sorgt für Mobilität im Anhängerpremiumsegment und packt da an, wo andere oft keine Lösungen parat haben – bei individuellen Transportlösungen die von der Norm abweichen und präzise auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind, ohne Kompromisse.
Derzeit sind die sechs Standorte mit über 1.500 lagernden Anhängern der unterschiedlichsten Bauarten (Baumaschinentransporter, Tieflader, Multitransporter, Autotransporter, Verkaufsmobile, Allzweckanhänger, Toilettenanhänger u.v.m.) bestückt. Lange Lieferzeiten – bei Humer Fehlanzeige. Kunden können ihren Wunschanhänger vor Ort besichtigen, testen, modifizieren lassen oder bei Bedarf gleich mitnehmen.
Exzellente Beratung durch ausgebildete Fachverkäufer mit jahrelanger Erfahrung, ein umfangreicher Anhängerverleih, individuelle Servicepakte, Umtausch- und Upgrade Möglichkeiten und sogar ein Hol- und Bringservice bei Bedarf sind einige im Mehrwertpaket enthaltene Serviceleistungen, von denen die Kunden von Humer alle profitieren.
Eröffnung der neuen Niederlassung in Lieboch im Mai 2018
Ein gesundes Wachstum und das Schaffen von neuen Arbeitsplätzen ist für Humer seit jeher ein zentraler Punkt in der Unternehmensstrategie – und 2018 wird ein Jahr der Superlative. So entsteht, neben einer neuen Schauhalle in Kramsach (T) im Juli, in Lieboch in der Steiermark gerade eine neue Niederlassung mit über 5.000 m2, einem rund um die Uhr zugänglichen Anhängerschauplatz mit über 250 Anhängern und einer einladenden Ausstellungshalle. Lange Wartezeiten auf den Anhänger?Kommen, aussuchen, anmelden, anhängen, heimfahren – so einfach geht‘s bei Humer. Neben dem Verkauf wird es auch eine Serviceabteilung und einen umfangreichen Anhängerverleih vor Ort geben. Angesiedelt ist der Standort im neuen Industriepark gegenüber des Diesel Kinos. Bei der Gleichenfeier im Jänner wurde offiziell der Straßenname „Johann-Humer-Straße“ bekannt gegeben. Im Mai 2018 wird die neue Niederlassung feierlich eröffnet – Kunden und Interessenten haben dann die Chance auf exklusive Eröffnungsangebote und können zu attraktiven Konditionen ihren Anhänger der Königsklasse erwerben. Alte Anhänger, egal welcher Marke, können auch in der neuen Niederlassung eingetauscht und die Prämie beim Kauf eines neuen Modells angerechnet werden. Die Niederlassung in Seiersberg (Stmk.) schließt nach der Eröffnung der neuen Filiale für immer die Pforten. Zu wenig Platz und eine nicht ganz optimale Lage waren die tragenden Gründe für den Neubau in Lieboch. Die derzeit lagernden Anhänger in Seiersberg werden ab sofort abverkauft – bei Fragen steht Niederlassungsleiter Jürgen Nachbagauer gerne zur Verfügung.
Speziell für die Baubranche: der neue Tieflader HTT 18000
Ausgestattet mit einer Luftfederung und dank der ausgeklügelten Konstruktion, ist ein Betrieb mit einer herkömmlichen 40 mm DIN Zugöse möglich. Mit an Bord des 18 t robusten Tandem-Tiefladers sind beispielsweise eine Hebe- und Senkvorrichtung, mit welcher der Auffahrtswinkel beim Aufund Entladen angepasst werden kann. Bei besonders schwerer Beladung sorgen eine Getriebestützwinde vorne und Stützfüße hinten an den Rampen für einen sicheren Stand.
Stichwort Sicherheit: mit einer Nutzlast von bis zu 13,3 t wurde bei der Konstruktion des HTT 18000 auch den Bremsen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Eine 2-Leitungs-Druckluft-Bremsanlage mit ALB-Regler nach EG-Richtlinien und EBS sorgt hier für eine amtliche Verzögerung. Ebenfalls ab Werk verbaut sind 400 mm hohe, seitlich abklappbare Stahlbordwände. Für ein komfotrables Be- und Entladen stehen verschiedene Rampensysteme zur Auswahl – von der Standardrampe mit Spiralfedern und 2.500 mm Länge, bis zu zweiteiligen Rampen mit 2.500 mm bis 3.300 mm. Seit kurzem bietet Humer auch eine Laderampe mit patentierter Klapp automatik. Lieferbar sind alle Rampen mit Holzbelag oder Gitterrost. Abgerundet wird die Ausstattung rund um den neuen HTT 18000 mit einer elektrischen 24 V-Anlage, die den geltenden Bestimmungen der StVZO mehr als gerecht wird. Verbaut sind 5-Kammer-Rechteckleuchten geschützt montiert, sowie 7 oder 15 pol. Verbindungsstecker.
Informationen über die Firma Humer finden interessierte Leser im Internet sowie auf Facebook und YouTube.
Ein Baumaschinentransporter ist ein speziell für den Transport von Baggern, Radladern, Walzen und anderen Baumaschinen ausgelegter Anhänger. Er verfügt typischerweise über eine niedrige Ladehöhe, eine hohe Nutzlast, Auffahrrampen sowie geeignete Verzurrpunkte zur sicheren Ladungssicherung. Entscheidend sind die zulässige Gesamtmasse, Achslast und Stützlast sowie die passende Ausführung für Abmessungen und Gewicht der jeweiligen Baumaschine.
Ein Allzweckanhänger ist ein vielseitig einsetzbarer PKW-Anhänger für den Transport unterschiedlicher Güter, etwa Gartenabfälle, Baumaterialien, Möbel oder Sportausrüstung. Je nach Ausführung verfügt er über eine offene Ladefläche, Bordwände, eine Plane oder Kippfunktion und kann dadurch flexibel an verschiedene Transportaufgaben angepasst werden. Achten Sie bei der Beladung auf höchstzulässiges Gesamtgewicht, Nutzlast, Achslast und Stützlast sowie auf eine vorschriftsmäßige Ladungssicherung.
Ein Autotransporter ist ein Anhänger oder Fahrzeugaufbau, der für den sicheren Transport von Pkw und anderen Fahrzeugen ausgelegt ist. Je nach Bauart verfügt er über eine niedrige Ladefläche, Auffahrrampen, Radstopper und Verzurrpunkte zur fachgerechten Ladungssicherung; offene Modelle erleichtern das Auffahren, während geschlossene Ausführungen zusätzlichen Schutz bieten. Entscheidend sind die zulässige Gesamtmasse, Nutzlast, Achslasten und die passende Führerscheinklasse – ebenso müssen Fahrzeug und Anhängervorrichtung technisch sowie rechtlich zusammenpassen.
Ein Tieflader ist ein Anhänger oder Sattelauflieger mit besonders niedriger Ladefläche, der für den Transport von Fahrzeugen, Baumaschinen und anderen hohen oder schweren Gütern eingesetzt wird. Durch die geringe Ladehöhe liegt der Schwerpunkt niedrig, wodurch sich eine größere Durchfahrtshöhe und ein erleichtertes Be- und Entladen ergeben. Entscheidend sind die zulässige Gesamtmasse, Achslasten, Nutzlast sowie eine vorschriftsmäßige Ladungssicherung und gegebenenfalls die erforderliche Typisierung.
Ein Tieflader ist ein Anhänger oder Sattelauflieger mit besonders niedriger Ladefläche, der für den Transport von Fahrzeugen, Baumaschinen und anderen hohen oder schweren Gütern eingesetzt wird. Durch die geringe Ladehöhe liegt der Schwerpunkt niedrig, wodurch sich eine größere Durchfahrtshöhe und ein erleichtertes Be- und Entladen ergeben. Entscheidend sind die zulässige Gesamtmasse, Achslasten, Nutzlast sowie eine vorschriftsmäßige Ladungssicherung und gegebenenfalls die erforderliche Typisierung.
Eine Hebe- und Senkvorrichtung ermöglicht das kontrollierte Anheben und Absenken der Ladefläche oder Plattform eines Anhängers. Sie erleichtert beispielsweise das Beladen von Fahrzeugen, Baumaschinen oder Rollcontainern und kann je nach Ausführung hydraulisch, mechanisch oder elektrisch betätigt werden. Bei der Verwendung sind die zulässige Tragfähigkeit, die sichere Verriegelung sowie die gleichmäßige Lastverteilung zu beachten, damit die Standsicherheit und Verkehrssicherheit des Anhängers gewährleistet bleiben.
Eine Luftfederung ist ein Fahrwerkssystem, bei dem Luftbälge anstelle oder ergänzend zu Stahlfedern das Gewicht eines Anhängers oder Fahrzeugaufbaus abstützen und Fahrbahnstöße dämpfen. Bei Anhängern verbessert sie den Fahrkomfort, schont empfindliche Ladung und kann durch eine automatische Niveauregulierung die Fahrzeughöhe unabhängig von der Beladung konstant halten. Die zulässigen Achs- und Gesamtgewichte sowie die Vorgaben für Wartung und Typisierung sind weiterhin einzuhalten.
Eine Zugöse ist das ringförmige Verbindungselement an der Deichsel eines Anhängers, das in die Zugvorrichtung eines Zugfahrzeugs oder einer Zugmaschine eingehängt wird. Sie überträgt die Zug- und Bremskräfte zwischen Fahrzeug und Anhänger und muss hinsichtlich Innendurchmesser, Bauform, zulässiger Anhängelast und Stützlast zur verwendeten Zugvorrichtung passen. Bei gewerblichen Anhängern und Schwerlasttransportern sind zudem die vorgeschriebenen Prüfungen, die korrekte Sicherung sowie eine gültige Typisierung entscheidend.
Eine Druckluft-Bremsanlage ist ein Bremssystem für schwere Anhänger und Nutzfahrzeuge, bei dem Druckluft die Bremskraft vom Zugfahrzeug an die Bremszylinder des Anhängers überträgt. Sie ermöglicht eine leistungsfähige, kontrollierte Abbremsung hoher Gesamtgewichte und ist über Kupplungsköpfe, Vorratsbehälter sowie Steuer- und Bremsleitungen mit dem Zugfahrzeug verbunden. Die Auslegung und Prüfung müssen den gesetzlichen Vorgaben, der genehmigten Fahrzeugkombination und den Anforderungen an die Betriebssicherheit entsprechen.
Ein ALB-Regler (automatisch lastabhängiger Bremskraftregler) passt bei gebremsten Anhängern die Bremskraft an den Beladungszustand beziehungsweise die Achslast an. Bei geringer Beladung verhindert er ein Überbremsen und Blockieren der Räder, bei höherer Beladung stellt er eine entsprechend stärkere Bremswirkung sicher. Die korrekte Einstellung und regelmäßige Überprüfung sind entscheidend für die Fahrsicherheit und werden im Rahmen der §57a-Begutachtung („Pickerl“) kontrolliert.
Die Nutzlast bezeichnet das maximale Gewicht, das ein Anhänger einschließlich Ladung, Ladungssicherung und gegebenenfalls mitgeführtem Zubehör aufnehmen darf. Sie ergibt sich aus dem höchstzulässigen Gesamtgewicht abzüglich des Eigengewichts des Anhängers und ist bei der Beladung ebenso wie Achslast und Stützlast einzuhalten. Eine Überschreitung beeinträchtigt die Fahrsicherheit, kann zu rechtlichen Konsequenzen führen und ist bei der Auswahl von Anhänger, Zugfahrzeug und Führerscheinklasse zu berücksichtigen.
Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung regelt in Deutschland die technischen Anforderungen, Zulassungsvoraussetzungen und Betriebsvorschriften für Kraftfahrzeuge und Anhänger im öffentlichen Straßenverkehr. Für Anhänger legt sie unter anderem Vorgaben zu Bremsanlagen, Beleuchtung, Abmessungen, Gewichten und zur Ladungssicherung fest. In Österreich gelten dafür vor allem die kraftfahrrechtlichen Vorschriften, insbesondere das Kraftfahrgesetz (KFG) und die Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung (KDV); maßgeblich sind daher die Bestimmungen des jeweiligen Zulassungsstaates.